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Wie können Sie Arbeitsmarktinformationen in ihre Beratungsmaßnahmen integrieren?

Der Berufsberater spielt eine wichtige Rolle in der wirksamen Umsetzung von Arbeitsmarktinformationen für eine Laufbahnberatung.  Die Integration von Arbeitsmarktinformationen in die Beratung schließt folgende Punkte ein:

  • Auswahl der für die Beratung eines bestimmten Kunden oder einer bestimmten Kundengruppe zu einem bestimmten Zeitpunkt geeigneten Arbeitsmarktinformationen
  • Wirksame Vermittlung der Arbeitsmarktinformationen an den Kunden während der Beratungsmaßnahme mit dem Kunden
  • Behandlung und Beantwortung von Fragen, die den Berater per E-Mail, Telefon, Internet, soziale Medien oder andere digitale Kommunikationsplattformen erreichen
  • Schulung des Kunden im selbstständigeren Umgang mit den Arbeitsmarktinformationen
  • Strategien der Kontaktarbeit nutzen, um die Verwendung von Arbeitsmarktinformationen zu fördern

Nachstehende Tabelle zu den verschiedenen Arten von Arbeitsmarktinformationen kann während des Prozesses der Laufbahnplanung nützlich sein:

Phase im Verarbeitungszyklus von Berufsinformationen [2]

Beschreibung

Arbeitsmarktinformation

Kommunikationsphase

Externe Ursachen: Ein Bedarf wird festgestellt, eine berufliche Entscheidung steht an

Interne Ursachen oder Reaktionen: Was empfindet eine Person, wie verhält sie sich oder wie reagiert sie auf den Bedarf?[3]

 

Analysephase

Verbesserung der Selbsterkenntnis erlangt durch Erfahrung, Beurteilung, Beratung, Übungen: Werte, Interessen, Fähigkeiten, Beschäftigungspräferenzen.

Verbesserung der beruflichen Kenntnisse

Fähigkeit, diese Informationen und Meta-Erkenntnisse (Welche Art von Informationen benötige ich?) zu verarbeiten

Bereitstellung von Informationen zu Berufen, Bildung, Weiterbildungsprogrammen und dem Zusammenhang zwischen Bildung, Ausbildung und Beruf. Arbeitsmarktinformationen dargestellt in einer Reihe von Formaten, um so die Bedürfnisse und Lerngewohnheiten des Kunden / der Kundin zu erreichen.

Bereitstellung von Informationen über die Arbeitswelt (Struktur, Institutionen, Sektoren, Arbeitsrecht, Politiken, Nachfrage usw.)

Fähigkeiten und Berufswünsche in Einklang mit einer möglichen Beschäftigung und der Nachfrage auf dem Arbeitsmarkt bringen

Entstehungsphase [4]

Alternativen erkennen und auswählen und sie auf 3 bis 5 Optionen für Beruf, Studium und Programme reduzieren

Fähigkeiten und Berufswünsche in Einklang mit einer möglichen Beschäftigung und der Nachfrage auf dem Arbeitsmarkt bringen (verfeinerte Weiterführung)

Bewertungsphase

Nachteile und Vorteile von Alternativen prüfen

Priorisieren der Alternativen und Treffen einer ersten Wahl

Detaillierte Informationen zu Alternativen (Referenzen, Videos, Internet-Ressourcen, Firmenbesuche usw.)

Informationen zu den Anforderungen für die Annahme in einem Studiengang oder einer Anstellung

Realisierungsphase

Eine Strategie zur Umsetzung der Wahl entwerfen

Praktische Informationen z. B. Bewerbungsverfahren, Lebenslauf

Kommunikationsphase

 

Erneute Überprüfung der externen und internen Ursachen.  Stellt die Auswahl zufrieden? Lässt sich die Wahl umsetzen?

 

Quelle: Adaption nach der Beschreibung des CASVE-Zyklus in Peterson, et al. 2003

 

Cedefop hat eine Referenzliste für Laufbahnberatungsmaßnahmen erstellt, die im Kasten wiedergegeben ist. Arbeitsmarktinformationen sind für viele Beratungsmaßnahmen relevant.

Referenzhandbuch für Beratungsmaßnahmen (Cedefop)

Informationsmaßnahmen

Wegweisen – Gewährleisten, dass alle betroffenen Personen genaue Informationen zu allen relevanten Agenturen und den von ihnen angebotenen Beratungsdienstleistungen haben und so in der Lage sind, die geeignetsten Quellen für ihre Bedürfnisse auszuwählen. Wegweiser spielen eine sichtlich wichtige Rolle beim Zugang zu Beratungsdiensten und können zum Beispiel durch Reaktionen auf sprachliche Einschränkungen und die Fokussierung auf relevante Informationen für spezifisch für Migranten gestaltete Dienstleistungen an die kulturelle Umgebung angepasst werden. Informieren – Bereitstellung von (Arbeitsmarkt-) Informationen über Arbeits-, Bildungs- und Aus- und Weiterbildungmöglichkeiten usw.., ohne die Vorzüge oder Relevanz einer jeden Option zu diskutieren. Anweisen – Hilfe bei der Interpretation von Informationen und der Auswahl der geeignetsten Alternativen für Einzelpersonen und Gruppen.

Entwicklung von Fähigkeiten zur Planung der beruflichen Laufbahn

Beraten – Zusammenarbeit mit Einzelpersonen als Hilfestellung bei der Aufdeckung, Verdeutlichung, Beurteilung und dem Verständnis der eigenen Erfahrung und bei der Erkundung der verschiedenen vorhandenen Alternativen sowie der Umsetzungsstrategien. Begleiten – Angebot zur Unterstützung von Einzelpersonen und Gruppen bei der Überwindung persönlicher Grenzen und dem Erkennen des eigenen Potenzials. Begleitungsmaßnahmen hängen in großem Maße von den Fähigkeiten, dem Wertesystem, der Systematik und der Persönlichkeit des Mentors / der Mentorin ab, genau wie von seiner/ihrer Fähigkeit, als Vorbild zu dienen. Bewerten – Unterstützung von Einzelpersonen bei dem Erwerb eines organisierten und strukturierten Verständnisses ihrer persönlichen Bildungs- und Berufsentwicklung, um fundierte Urteile über die Relevanz angebotener Möglichkeiten (Arbeit, Fortbildung usw.) zu ermöglichen. Es steht ein breites Spektrum von Bewertungsmethoden, etwa psychologische Tests (z. B. GATB und BTPAC) und Qualifikationsportfolios, zur Verfügung. Vermitteln – Geplante und systematische Weiterentwicklung von Lernerfahrungen zur Befähigung der Lernenden, sich Kenntnisse, Fähigkeiten und Kompetenzen anzueignen. In der Beratung hat Anleitung in erster Linie die Förderung des Erwerbs von Fähigkeiten zur Planung der beruflichen Laufbahn zum Ziel, dabei kommen Methoden zum Abfassen von Lebensläufen und Bewerbungsschreiben, zur Stellensuche, Zeitmanagementtechniken und zwischenmenschliche Kommunikationstechniken zum Einsatz. Ausprobieren – Sorgen Sie für Arbeitserfahrung, Arbeit auf Probe, Schnupperunterricht und andere Erlebnisse, die Ihren Kunden/Kundinnen die Möglichkeit geben, direkte Erfahrungen zu sammeln und sich so über ihre Entscheidungen klar zu werden.

Direkte Unterstützung und Aufbau von Fähig- und Fertigkeiten

Befähigen – Unterstützen Sie Einzelpersonen und Gruppen im Umgang mit den Trägern oder beeinflussen Sie Beschäftigungs- und Lernmöglichkeiten. Fürsprechen – Verhandeln Sie direkt mit den verschiedenen Trägern im Namen von Einzelpersonen und Gruppen, für die zusätzliche Barrieren beim Zugang bestehen können. Fürsprechen geht einen Schritt weiter als Befähigen und kann besonders für Menschen mit Migrationshintergrund eine besonders wichtige Rolle spielen. Networking – Stellen Sie Kontakte zwischen Einzelpersonen und den Trägern her, um das Beratungsangebot zu unterstützen und zu erweitern.

Managen kritischer Informationen und Qualitätssicherung

Nachverfolgen – Halten Sie Kontakt mit den Menschen nach Beratungsinterventionen, um zu beurteilen, ob weitere Beratung benötigt wird und wenn ja, welche – direkte Ergebnisse aus Beratungssitzungen, Laufbahnfortschritte, Bewertung der Dienstleistungen. Rückmeldung sammeln – Sammeln Sie Informationen zu den Bedürfnissen von Einzelpersonen und Gruppen und stellen Sie sie zusammen, ermutigen Sie Anbieter, durch Anpassen ihres Angebots zu reagieren. Managen – Erstellen Sie kohärente Beratungsprogramme und setzen Sie sie um, gewährleisten Sie Stabilität und Entwicklung, bei gleichzeitiger Überprüfung der Relevanz des Angebots und der Qualität seines Materials, der Kenntnisse und der Personalausstattung durch regelmäßige und strukturierte Analysen. Das Management profitiert in großem Maße von einem soliden Qualitätssicherungssystem auf der Basis wirksamer Weiterverfolgung und von Feedbackmechanismen. Neuerungen vornehmen/Systemänderung – Unterstützen sie die Entwicklung von Maßnahmen und den ihnen zugrundeliegenden Methoden ebenso wie Managementpraktiken zur Verbesserung der Qualität des Angebots. Neuerungen erfordern die Einrichtung eines Qualitätssicherungssystems mit gemeinsamen Kriterien und sind eng verbunden mit Initiativen auf regionaler und nationaler Ebene. Die Sorge um Zielgruppenspezifität sollte im Vordergrund stehen, um zum Beispiel erfolgreiches Peer-Learning zwischen Anbietern/Systemen zu erlauben

Viele Berufsberater wünschen sich eine zentrale Anlaufstelle hinsichtlich der Arbeitsmarktinformationen, eine Zentralstelle, an der alle Arbeitsmarktinformationen gebündelt sind. Eine solche Zentralstelle ist in der Regel aber nicht vorhanden. Berufsberater können von der Erstellung eines persönlichen Portfolios der wichtigsten Arbeitsmarktinformationsinstrumente profitieren, die sie für besonders nützlich für ihre Arbeit halten. Diese Liste oder dieses Portfolio kann eine Kombination aus externen (Handbüchern, Datenbanken, Web-Sites) und internen Quellen (Präsentationen, Lernspielen, Unterricht, Fragebögen/Quiz) sein, die vom Berufsberater / von der Berufsberaterin oder der von ihm/ihr vertretenen Träger entwickelt wurden.

Zahlreiche Initiativen sehen Beratung und Information für mehrere Nutzergruppen vor, andere konzentrieren sich auf eine bestimmte Nutzergruppe. Im Folgenden bieten wir Ihnen einige interessante Beispiele.

 
INITIATIVEN FÜR MEHRERE NUTZERGRUPPEN

Ein fortgeschrittenes Werkzeug zur Integration von Arbeitsmarktinformationen und Beratung: eGuidance (Dänemark) www.ug.dk/evejledning
Ein Werkzeug, das sich an mehrere Nutzergruppen, vor allem Jugendliche, Erwachsene und Arbeitssuchende richtet, ist das Laufbahnportal der Arbeitsvermittlungsagentur des lettischen Staats http://www.nva.gov.lv/karjera/

Tipp: Verwenden Sie die Übersetzungsfunktion, um die Web-Site zu lesen. Darüber hinaus existiert eine Version in leicht verständlicher Sprache.

 
INITIATIVEN FÜR BESTIMMTE NUTZERGRUPPEN

Schüler/Schülerinnen: Die Initiative Het Beroepenhuis (Belgien-Flandern) hat sich auf die Ausbildung und Berufsberatung der Altersgruppe von 11–14 Jahren spezialisiert. Darüber hinaus bietet sie Beratung für Schüler/Schülerinnen mit Behinderungen (mit kognitiven Defiziten) und Schüler mit Migrationshintergrund. www.beroepenhuis.be.
Auszubildende: Das Tool TET-tori unterstützt Schüler/Schülerinnen in ihrem letzten Jahr der Sekundarstufe 1 (im Alter von 15–16 Jahren) dabei, das Beste aus ihrem Eintritt in den Arbeitsmarkt zu machen. Diese Phase der Berufserfahrung ist ein Schlüsselaspekt ihrer beruflichen Orientierung und Fortbildung. http://peda.net/veraja/tori

Beschäftigte / Ältere Erwachsene: Berufsinformationszentren (BIZ) der Bundesagentur für Arbeit (Deutschland) haben zusätzlich zu ihrer ursprünglichen Zielgruppe (Schüler/Schülerinnen usw.) einen Beratungsansatz für erwachsene Kunden/Kundinnen entwickelt, z. B. für Menschen, die nach einer mehrjährigen Auszeit wieder in den Arbeitsmarkt zurückkehren.

Wie können IKT und Arbeitsmarktinformationen die lebensbegleitende Beratung unterstützen?

Mit dem Aufkommen der Informations- und Kommunikationstechnik eröffnete sich die Möglichkeit, zahlreiche Tools zu schaffen und in Beratungsdienste und lebensbegleitende Beratung zu integrieren.

 

  • Zu den Informationstools gehören verschiedene Arten nützlicher Arbeitsmarktinformationsinstrumente wie Berufsdatenbanken, Qualifikations- und Arbeitsmarktprognosen, Datenbanken mit Stellen- und Ausbildungsangeboten usw.
  • Zu den Kommunikationstools gehören Video-Lebensläufe, e-Portfolios, Qualifikationsmatching-Software, Chats, soziale Medien usw., die alle bei der lebensbegleitenden Beratung eingesetzt werden können.

 

Berufsberater und Beratungsstellen können verschiedene Arten von IKT-Tools miteinander kombinieren oder bestimmte Tools für ihr Beratungsangebot auswählen.

 

  • Dies bedeutet jedoch nicht notwendigerweise, dass sich Berater, die sich auf eine bestimmte Beratungsmethode spezialisiert haben und diese gut vertreten, auch auf andere Beratungstools spezialisieren müssen.
  • Mehrkanal bedeutet nicht automatisch, dass dieselbe Information über verschiedene Kanäle zu Verfügung gestellt wird, sondern kann auch besagen, dass jeder Kanal sein eigenes Ziel verfolgt und so Komplementarität zwischen den verschiedenen Kanälen erreicht wird.
  • So können Chat-Dienste beispielsweise bei der Kommunikation mit Kunden nach einem persönlichen Beratungsgespräch zum Einsatz kommen oder Tools der sozialen Medien bei der Beratung von Jugendlichen oder bei der Wahl der geeigneten Ausbildung verwendet werden.

 

Oft sind Berufsberater gut in der Verwendung von IKT ausgebildet und haben die entsprechende Ausrüstung, um ihre Aufgaben erfüllen zu können. Daher zielt dieses Toolkit nicht darauf ab, IKT-Qualifikationen zu vermitteln, sondern ermöglicht Berufsberatern, die Bedeutung der neuen Technologien für die Arbeitsmarktinformationen zu verstehen und fundierte Entscheidungen zur optimalen Anwendung in ihren Dienstleistungen zu treffen.

 

Schlüsselelemente zum Nachdenken für Berufsberater sind:

 

  • Sie sollten ihre Kenntnisse hinsichtlich der Frage verbessern, welche Informations- und Kommunikationstechniken zur Verfügung stehen, um Kunden auf der Suche nach Arbeitsmarktinformationen für ihre Laufbahnplanung zu unterstützen
  • Sie sollten aufgrund der immer größeren Verbreitung des E-Governments in den öffentlichen Verwaltungen der Staaten Überlegungen dazu anstellen, wie Online-Beratung eingesetzt werden kann und wie sie Bürger und Bürgerinnen zur Online-Kommunikation/Interaktion ermutigen können
  • Sie sollten neue, effizientere und weniger zeitaufwendige Arbeitsmethoden erkennen
  • Sie sollten in der Lage sein, die Bereitschaft ihrer Kunden zu beurteilen, Werkzeuge zur Arbeitsmarktinformation und den Informations- und Kommunikationstechniken zu verwenden
  • Sie sollten Ihre Kunden/Kundinnen beim Erwerb besserer Kenntnisse in der Selbstorganisation und eines größeren Selbstvertrauens helfen
  • Sie sollten sich an Diskussionen in der Teamarbeit beteiligen und den Führungskräften Vorschläge unterbreiten, um festgestellte Probleme zu lösen
  • Sie sollten sich selbst hinsichtlich eigener IKT-Kenntnisse und der Fähigkeit einschätzen können, mit Arbeitsmarktinformationen umzugehen
 
Beispiele:
  • Kontaktarbeit: Für den Einsatz sozialer Medien in der Kontaktarbeit existieren in manchen Ländern ansprechende Beispiele. In Belgien nutzt Le Forem Facebook zur Kommunikation mit jungen Menschen, um die Dienstleistungen der öffentlichen Arbeitsvermittlungen zu bewerben. Die entsprechende Facebook-Seite hat mehr als 10 000 Follower.     Darüber hinaus wird YouTube genutzt, um Videos zu den Dienstleistungen der öffentlichen Arbeitsvermittlung zu teilen, und Twitter, um neue Fortbildungsmöglichkeiten herauszustellen. In Italien verwendet der Jugendgarantie-Kommunikationsplan 2014–2015 spezielle Web- und Smartphonekampagnen, um Informationen mit bestimmten Zielgruppen zu teilen.
  • E-Portfolio: Eine Voraussetzung dafür, dass E-Portfolios Schwächen für den Arbeitsmarkt ausgleichen, ist, dass sie auf einer allgemeinen Plattform präsent sind.  Das jüngst in den Niederlanden eingeführte Programm „Let’s Connect“ hat gezeigt, dass solche Tools nicht im isolierten Kontext angewendet werden können. Es ist unabdingbar, dass E-Portfolios als Bindeglied zwischen verschiedenen Trägern und Umgebungen dienen. Dies kann nur durch einen gewissen Grad an Normierung hinsichtlich der auszutauschenden Information erreicht werden. Dieser Austausch ist abhängig von einem gemeinsamen und gegenseitig kommunizierten Verständnis der Informationen (z. B. zu Kompetenzen und der Darstellung von Informationen von „hoher Bandbreite“) durch die verschiedenen Parteien. (Lievens, 2015)

 

  • Sind sie an der Fortbildung von Berufsberatern beteiligt? Das Schulungshandbuch zu Arbeitsmarktinformationen und IKT für Führungskräfte und Berater kann hier gefunden werden.
  • Sind sie an der Lektüre des Handbuchs für Managementfragen für die Bereiche Arbeitsmarktinformationen, IKT und lebensbegleitender Beratung interessiert? Das Handbuch ist hier zu finden.
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